nützliche Tipps gegen Blattläuse

Wenn Ihre Pflanzen von Blattläusen überhäuft sind, sollte dringend etwas getan werden. Hierfür gibt es bestimmte Hausmittel, die bei der Bekämpfung ganz nützlich sein können. Was ist also möglich?

Vorbeugen von Blattläusen – Der erste Schritt

Denken Sie daran Ihre Pflanzen entsprechend zu pflegen und versorgen, da viel in die Blüten gesteckt wird. Gerade Hibiskus und Gartenjasmin sind für Blattläuse anfällig.
Bei Bäumen sollten auf jeden Fall die Stämme gründlich gesäubert werden, da vor allem die Rinde oft von diesen Tieren befallen wird.
Gleiches gilt für Zimmerpflanzen, die im Winter mit Pflanzenöl beträufelt werden sollten.
Falls es Eier auf den Pflanzen geben sollte, werden diese von einem Schleier umlegt, sodass es gar nicht erst zum Befall kommt.
Bei starken Pflanzen wird zwar den Schädlingen etwas entgegengesetzt, aber dennoch müssen diese entsprechend gedüngt werden. Dies sollte sorgfältig und fachgerecht sein.
Hohe Stickstoffgaben sind hier zu vermeiden, da dadurch das Pflanzengewebe weich werden könnte. Hierbei sollten die individuellen Bedürfnisse der Gewächse, den PH-Wert des Bodens mit einbezogen werden. Nehmen Sie eine Vielfalt von Pflanzen. Einige davon können sogar einen abschreckenden Effekt auf Blattläuse haben, wie zum Beispiel Lavendel.

Blattläuse natürlich bekämpfen

Blattläuse auf Zimmerpflanzen können schon ziemlich nervig sein.Neben allen anderen Schädlingen, haben ebenso Blattläuse ihre natürlichen Feinde. Das können Sie sich direkt zunutze machen und sie auf diese Art und Weise loswerden. Nützlings Häuser und Insektenhotels können hier wahre Wunder bewirken. So sind zum Beispiel Marienkäfer und deren Larven perfekt für die Bekämpfung geeignet. Diese sind nämlich die effektivsten Fressfeinde der Blattläuse. Geht es direkt um Ihren Garten, dann müssen Sie erstmal die Ameisen loswerden, da sie sonst im Weg sein könnten.
Ohrkneifern können Sie auch versuchen anzulocken, um die Schädlinge loszuwerden. Stellen Sie hierfür einfach mit Holzwolle gefüllte Blumentöpfe mit der Öffnung unten an die betroffenen Gewächse. Der Rest erledigt sich von selbst.
Auch Florfliegenlarven, Schlupfwespen sowie Gallmücken tun ihr Übriges.

Natürliche Hilfsmittel gegen Blattläuse

Um Blattläuse auf Zimmerpflanzen loszuwerden, können bestimmte Hausmittel Ihnen dabei unter die Arme greifen. So gibt es zum einen Knoblauch, welcher auf unterschiedliche Art und Weise eingesetzt werden können. Handelt es sich nur um einen leichten Befall, dann ist eine Zehe in geschältem Zustand bis zur Hälfte schon in Ordnung. Die Öle werden nämlich von den Tieren nicht vertragen. Bei stärkerem Befall sprühen Sie einfach Knoblauchsud über die Schädlinge.
Das Gleiche tut auch Knoblauchsud, was schon mit geringen Mengen sehr hilfreich sein kann. Zehn Gramm vom getrocknetem Kraut muss einfach nur mit einem Liter Wasser vermischt werden. Danach wird der Sud 1:3 vom Wasser gefiltert und genau das kommt, dann auf die Pflanzen.
Daneben gibt es noch ein Milch-Wasser-Gemisch, das mit einem 1:2 Verhältnis zu Wasser auf die Pflanzen gesprüht werden und die Tiere mit Milchsäure töten kann.
Die Kali-Seifenlauge wäre noch eine Option, da diese sich negativ auf Blattläuse auswirkt. Eine Lauge muss angesetzt werden und danach wird die betroffene Stelle einfach angesprüht.
Versuchen können Sie es auch mit Zwiebelsud und Brennnesselsud. Bei den Zwiebeln werden diese in Stücke geschnitten und mit Wasser vermengt. Das Wasser sollte hierbei kochend heiß sein, aber erst nachdem dieses wieder abgekühlt ist, wird es gegossen.
Bei Brennnesseln ist der Duft ausschlaggebend, sowohl Jauche als Sud kann hiermit helfen.
Haben Sie nichts davon im Haus, dann kann ebenso schwarzer Tee etwas Abhilfe schaffen.
Hierbei geht es nämlich um die inhaltlichen Gerbstoffe und können die Schädlinge damit vollständig auslöschen. Hierfür tun Sie zwei Teebeutel in einen halben Liter Wasser, kochen es auf und lassen es eine Viertelstunde ruhen. Danach kann der Tee auf die Pflanzen gesprüht werden. Dieser wirkt sich nur auf Schädlinge aus, wobei die Pflanze unberührt bleibt.

Köcherfundament

Mit Köcherfundamenten werden Fahnenmasten, Fertigteile oder Laternen verankert. Köcherfundamente kommen somit hauptsächlich im industriellen Bau zum Einsatz. Ein Köcherfundament setzt sich aus 2 wichtigen Bauteilen zusammen. Das ist einerseits eine Stahlbeton-Fundament-Platte sowie auf der anderen Seite ein eingelassener oder aufstehender Köcher.

Fertigteilstützen werden in die Köcher eingelassen. Dadurch wird verhindert, dass eine solche Stütze umkippt, wenn diese montiert werden soll. Dabei ist die Innenseite des Köchers entweder gezähnt, profiliert oder auch glatt und sorgt für die Verzahnung zwischen der Köcherwandung sowie der Stütze. Mit Mörtel oder Beton werden der Hohlraum zwischen Innenwand und die Fertigstütze aufgefüllt.

 

Bei den Köcherfundamenten wird das Erdreich meist bis zur Oberkante von dem Köcher verfüllt. Auch gibt es Fälle, bei denen der obere Teilbereich vom Köcher noch gut sichtbar ist. Die Köcherfundamente gehören zu dem Bereich der Flachgründungen.

Vom Material her wird hier bei der Auffüllung Normalbeton mit Sand und Kies verwendet. Durch den Kies erhält der Beton die erforderliche Härte. Durch den Sand dagegen entsteht eine homogene Masse und durch die Beimischung von Zement als Bindemittel entsteht hier eine gute Kombination.

Bei einem Köcherfundament wird auch gelegentlich von einem Hülsenfundament gesprochen. Wenn bei einem solchen Konstrukt der Köcher nicht aufgesetzt, sondern in den Boden eingelassen wird, kommt hier auch die Bezeichnung Block- oder Becherfundament zum Tragen.

 

Zu welchem Zweck kommen Köcherfundamente zum Einsatz?

 

Solche Köcherfundamente werden dann gesetzt, wenn nachträglich Betonfertigteile, ein Betonträger oder Fertigteilstutzen verankert werden müssen. Solche Fundament-Arten werden hauptsächlich im industriellen Bau verwendet. Dazu gehören zum Beispiel Straßenlaternen, die in den Städten vorhandenen Fluchtlichtmasten oder große Fahnen- oder Hallenmasten.

Vereinzelt kommen solche Köcherfundamenten auch im Heimwerker-Bereich zur Anwendung. Das ist dann der Fall, wenn beispielsweise Heimwerker Pfostenträger einbetonieren, um dadurch dann die hier vorhandenen Stützen abzusichern. Dabei ist hier dann ein spezielles Fundament in der Regel nicht erforderlich.

 

Das Köcherfundament herstellen

Bei dem Vorgang das Köcherfundament herstellen wird zunächst ein Blockfundament angefertigt. Darauf wird dann im Anschluss der Köcher gesetzt. Dabei kann dieser Köcher entweder direkt auf das Blockfundament gesetzt oder in den Betonblock eingelassen werden. Bei der Betonblock-Variante wird auf eine äußere Schalung in diesem Fall verzichtet.

Danach wird dann die Beton-Fundament-Platte so ausgegossen, dass diese den statischen Erfordernissen, die vor Ort vorhanden sind, gerecht wird. Wenn man als Heimwerker ein solches Köcherfundament selbst anfertigen will, können die Köcher als fertige Bauteile über den Fachhandel in einem solchen Fall auch zugekauft werden. Wenn man es aber in Eigenregie herstellen möchte, sollte hier eine verlorene Schalung oder eine Holzschalung verwendet werden. Eine verlorene Schalung bleibt hier im fertigen Fundament dann zurück. Dabei sollte beachtet werden, dass die Öffnung für das entsprechende Bauteil tief genug ist, damit es auch dort gut verankert werden kann.

Im nächsten Schritt wird dann das Bauteil hinein gestellt und der Hohlraum wird mit Kies und Sand (also Mörtel mit der Beimischung von einem guten Zement) und somit mit Beton ausgefüllt. Danach wird dann das vorhandene Erdreich bis zur jeweiligen Oberkante des Köchers in einem solchen Fall aufgefüllt.

 

Die Kosten für ein Köcherfundament

Die Kosten hängen für ein Köcherfundament von einigen Faktoren ab. Dazu gehört zum Beispiel auch, was ein Profi übernimmt. Für die Herstellung sowie die Anlieferung von einem entsprechenden Fundament muss im Durchschnitt mit ungefähr 160 Euro pro laufenden Kubikmeter gerechnet werden. Wenn es sich dabei um ein Fundament mit Schalung für die Größenordnungen bis zu 5 Kubikmeter handelt, so betragen dann die Kosten sowie die anschließende Anlieferung inbegriffen ohne die Bewehrung ungefähr 170 Euro pro laufenden Kubikmeter.

Wenn dann das Köcherfundament voll verfüllt mit Beton sein soll, so liegt der Kostenpunkt bis ungefähr 236 Euro pro laufenden Kubikmeter. Die Kosten für die reine Schalung für ein solches Fundament liegen im Durchschnitt bei ungefähr 48 Euro pro laufenden Quadratmeter.

Schilfdämmung

Alternative Dämmstoffe wie Schilf Dämmung oder auch Dämmung aus Hanf so wie einige andere werden zwar oft als die Lösung für alles angepriesen jedoch muss bedacht werden dass eine Schilfdämmung nicht an jedem Ort in Frage kommt. Jede Art von Dämmung hat Vor und Nachteile. Je nach Einsatzzweck sollte die richtige Dämmung gewählt werden. Wann und wo eine Schilfdämmung zum Einsatz kommen kann hängt von einigen Faktoren ab. Auch der Preis ist pro Quadratmeter ist nicht zu unterschätzen. Er kann sich erheblich unterscheiden gegenüber herkömmlichen Dämmstoffen die in der Regel günstig zu haben sind. Es gibt auf dem Markt nicht viele Anbieter da Schilfdämmung keine amtliche Zulassung besitzt. Es ist daher nicht verwunderlich das nur wenige Anbieter zu Verfügung stehen. Jeder Einzelfall muss vom Amt individuell betrachtet werden.

Einsatzbereiche

Die Einsatzbereiche sind breit gefächert. Schilfdämmung hat seine Berechtigung obwohl es bauamtlich nicht zugelassen ist. Schilfrohrdämmung kann angewendet werden als Unter und Zwischendämmung aber auch als Aufsparrdämmung . Es kann wie andere Dämmung an Rahmenbau angepasst werden. Schilfrohrdämmung kann auch Putz tragen wie z.b. Lehm der gerne angewendet wird. Schilfrohr sollte nicht als Kerndämmung in zweischaligen Mauerwerken angewendet werden. Schilfrohr wird von der Leistung eher im mittleren Bereich angesiedelt. Der Vorteil bei Schilf Dämmung ist der Sommer. Schilfrohr lässt Wärme nicht so leicht durch wie herkömmliche Dämmstoffe. Dies kann bedeuten dass ein Haus mitten auf dem Feld besser ausgestattet ist mit Schilfrohrdämmung. Die Kombination aus verschiedensten Dämmstoffen ist dabei entscheidend. Schilfrohr hat hervorragende Eigenschaften wenn es um Schallabsorbierung geht. Schilf nimmt Schall hervorragend auf und ist deshalb beliebt für Bodendämmungen. Auch für Gebäude mit viel Feuchtigkeitseinwirkung kommt Schilf durchaus in Frage. Schilfrohrdämmung verrottet nicht auch bei höherem Wassereinfluss. Dies hat den Vorteil dass Feuchtigkeit nicht aufgenommen werden kann. Anwender sollten jedoch auch beachten das Schilf normal entflammbar ist und in diesem Bereich weniger gute Werte aufzeigt. Es müssen beim Einbau von Schilfrohrdämmung immer einige Faktoren berücksichtigt werden. Nicht für alle Häuser kommt standardmäßig Schilfrohr infrage. Wärmedämmung gibt es mittlerweile in unterschiedlichsten Ausführungen. Das richtige Material für den richtigen Einsatzzweck ist immer zu berücksichtigen. Es ist daher nicht verwunderlich dass es nicht immer der Fall ist das Häuser mit Naturdämmstoffen ausgebaut werden können. Auch der Mangel an Anbietern ist für den Kauf von Schilfrohrdämmung ein Kriterium. Jedoch bei der Umweltbilanz sind Schilfrohrmatten oder Schilfrohrdämmung nicht zuschlagen. Anwender können sich darauf verlassen das Schilfrohr eine sehr gute Umweltbilanz vorweisen kann. Die Lieferwege von Schilfrohr können sehr lang sein da diese im Ausland produziert werden. Trotz der langen Lieferwege ist Schilfrohr in der Umweltbilanz ein Vorbild. In Anbetracht der Auswirkungen die Plastik auf Mensch und Natur haben kann ist Schilfrohr ein geeignetes Mittel um dem entgegenzuwirken. Preis und wenige Anbieter jedoch sorgen dafür dass die meisten Bauherren auf herkömmliche Dämmstoffe zurückgreifen. In der Summe sind herkömmliche Dämmstoffe selbstverständlich besser aufgestellt wenn es um die allgemeinen Werte geht. Stellt man jedoch die Schädlichkeit von Kunststoff gegenüber ist Schilfrohrdämmung klar im Vorteil. Schilfrohrdämmung ist ein Naturprodukt und obwohl es schwer von Wasser zersetzt werden kann, ist und bleibt es ein Naturprodukt was durch das Biosystem ganz normal recycelt wird.

Fazit

Ein Bio Produkt wie Schilfrohrdämmung kann Vor und Nachteile haben. Jeder Anwender sollte genau überlegen ob Schilfrohrdämmung oder herkömmliche Dämmung für ihn in Frage kommt. Vor und Nachteile sind abzuwägen. Die Beratung durch professionelles Personal ist unbedingt notwendig. Unternehmen die sich auf Schilfrohr spezialisiert haben wissen sehr genau wann Schilfrohr als Wärmedämmung zum Einsatz kommen kann. Sicher ist, das Schilfrohr schon seit Jahrhunderten verwendet wird um Häuser abzudecken oder zu dämmen. Vom Mittelalter bis heute kommt es zum Einsatz und beweist damit seine Daseinsberechtigung unter den Dämmstoffen. Es ist leistungsfähig und naturbelassen.