Schilfdämmung

Alternative Dämmstoffe wie Schilf Dämmung oder auch Dämmung aus Hanf so wie einige andere werden zwar oft als die Lösung für alles angepriesen jedoch muss bedacht werden dass eine Schilfdämmung nicht an jedem Ort in Frage kommt. Jede Art von Dämmung hat Vor und Nachteile. Je nach Einsatzzweck sollte die richtige Dämmung gewählt werden. Wann und wo eine Schilfdämmung zum Einsatz kommen kann hängt von einigen Faktoren ab. Auch der Preis ist pro Quadratmeter ist nicht zu unterschätzen. Er kann sich erheblich unterscheiden gegenüber herkömmlichen Dämmstoffen die in der Regel günstig zu haben sind. Es gibt auf dem Markt nicht viele Anbieter da Schilfdämmung keine amtliche Zulassung besitzt. Es ist daher nicht verwunderlich das nur wenige Anbieter zu Verfügung stehen. Jeder Einzelfall muss vom Amt individuell betrachtet werden.

Einsatzbereiche

Die Einsatzbereiche sind breit gefächert. Schilfdämmung hat seine Berechtigung obwohl es bauamtlich nicht zugelassen ist. Schilfrohrdämmung kann angewendet werden als Unter und Zwischendämmung aber auch als Aufsparrdämmung . Es kann wie andere Dämmung an Rahmenbau angepasst werden. Schilfrohrdämmung kann auch Putz tragen wie z.b. Lehm der gerne angewendet wird. Schilfrohr sollte nicht als Kerndämmung in zweischaligen Mauerwerken angewendet werden. Schilfrohr wird von der Leistung eher im mittleren Bereich angesiedelt. Der Vorteil bei Schilf Dämmung ist der Sommer. Schilfrohr lässt Wärme nicht so leicht durch wie herkömmliche Dämmstoffe. Dies kann bedeuten dass ein Haus mitten auf dem Feld besser ausgestattet ist mit Schilfrohrdämmung. Die Kombination aus verschiedensten Dämmstoffen ist dabei entscheidend. Schilfrohr hat hervorragende Eigenschaften wenn es um Schallabsorbierung geht. Schilf nimmt Schall hervorragend auf und ist deshalb beliebt für Bodendämmungen. Auch für Gebäude mit viel Feuchtigkeitseinwirkung kommt Schilf durchaus in Frage. Schilfrohrdämmung verrottet nicht auch bei höherem Wassereinfluss. Dies hat den Vorteil dass Feuchtigkeit nicht aufgenommen werden kann. Anwender sollten jedoch auch beachten das Schilf normal entflammbar ist und in diesem Bereich weniger gute Werte aufzeigt. Es müssen beim Einbau von Schilfrohrdämmung immer einige Faktoren berücksichtigt werden. Nicht für alle Häuser kommt standardmäßig Schilfrohr infrage. Wärmedämmung gibt es mittlerweile in unterschiedlichsten Ausführungen. Das richtige Material für den richtigen Einsatzzweck ist immer zu berücksichtigen. Es ist daher nicht verwunderlich dass es nicht immer der Fall ist das Häuser mit Naturdämmstoffen ausgebaut werden können. Auch der Mangel an Anbietern ist für den Kauf von Schilfrohrdämmung ein Kriterium. Jedoch bei der Umweltbilanz sind Schilfrohrmatten oder Schilfrohrdämmung nicht zuschlagen. Anwender können sich darauf verlassen das Schilfrohr eine sehr gute Umweltbilanz vorweisen kann. Die Lieferwege von Schilfrohr können sehr lang sein da diese im Ausland produziert werden. Trotz der langen Lieferwege ist Schilfrohr in der Umweltbilanz ein Vorbild. In Anbetracht der Auswirkungen die Plastik auf Mensch und Natur haben kann ist Schilfrohr ein geeignetes Mittel um dem entgegenzuwirken. Preis und wenige Anbieter jedoch sorgen dafür dass die meisten Bauherren auf herkömmliche Dämmstoffe zurückgreifen. In der Summe sind herkömmliche Dämmstoffe selbstverständlich besser aufgestellt wenn es um die allgemeinen Werte geht. Stellt man jedoch die Schädlichkeit von Kunststoff gegenüber ist Schilfrohrdämmung klar im Vorteil. Schilfrohrdämmung ist ein Naturprodukt und obwohl es schwer von Wasser zersetzt werden kann, ist und bleibt es ein Naturprodukt was durch das Biosystem ganz normal recycelt wird.

Fazit

Ein Bio Produkt wie Schilfrohrdämmung kann Vor und Nachteile haben. Jeder Anwender sollte genau überlegen ob Schilfrohrdämmung oder herkömmliche Dämmung für ihn in Frage kommt. Vor und Nachteile sind abzuwägen. Die Beratung durch professionelles Personal ist unbedingt notwendig. Unternehmen die sich auf Schilfrohr spezialisiert haben wissen sehr genau wann Schilfrohr als Wärmedämmung zum Einsatz kommen kann. Sicher ist, das Schilfrohr schon seit Jahrhunderten verwendet wird um Häuser abzudecken oder zu dämmen. Vom Mittelalter bis heute kommt es zum Einsatz und beweist damit seine Daseinsberechtigung unter den Dämmstoffen. Es ist leistungsfähig und naturbelassen.

Rasendünger und Rasenpflege

Jeder Gartenbesitzer wünscht sich einen üppig grünen Rasen in seinem Garten. Was die meisten nicht beachten ist, dass auch Rasengräser eine entsprechende Nährstoffversorgung durch Düngen, sowie Rasenpflege benötigen um sich optimal entwickeln zu können. Der Rasen zählt zu den Bereichen im Garten mit dem höchsten Nähstoffbedarf. Wir möchten Ihnen heute einen Überblick zur richtigen Pflege rund ums Jahr verschaffen.

Die richtige Rasenpflege im Frühjahr
Der Rasen benötigt, um sich optimal entwickeln zu können, eine regelmäßige Düngergabe und Pflege. Vernachlässigt man ihn, haben Unkräuter ein leichtes Spiel und der Rasen bildet sich immer weiter zurück. Im zeitigen Frühjahr (März/April), wenn es langsam wieder wärmer wird, beginnt der Rasen langsam wieder zu wachsen. Es ist Zeit ihn aus seiner Winterruhe zu holen und diesen das erste Mal zu mähen. Da sich im oft dunklen und feuchten Winter gerne Moos und Rasenfilz bildet, wird im Anschluss damit begonnen dieses zu entfernen. Hierzu bearbeitet man den Rasen mit Hilfe eines Vertikutierrechens oder eines Elektro-/Benzinvertikutierers, welcher das Moos, Unkräuter und abgestorbene Pflanzenteile entfernt und somit für eine bessere Belüftung und Nährstoffversorgung des Rasens gewährleistet. Bei sehr verdichteten Böden empfiehlt es sich großflächig etwas Sand auszubringen, da dieser für lockereren Boden sorgt und der Rasen die Nährstoffe besser aufnehmen kann. Eventuell entstandene Löcher werden mit Erde aufgefüllt und gegebenenfalls mit Rasennachsaat eingesät. Anschließend düngt man den Rasen mit einem Rasendünger, vorzugsweise organischer Dünger.

Rasenpflege auch im Sommer
Mit steigenden Temperaturen beginnt auch die Hauptwachstumsphase des Rasens. Dies bedeutet auch, dass jeder Gartenbesitzer öfter zum Rasenmäher greifen sollte. Die beste Schnitthöhe beträgt ca. 5 cm. Sie sollten den Rasen nicht kürzer schneiden und lieber einmal mehr zu Mäher greifen, da der Rasen ansonsten zu sehr beansprucht wird. Auch eine regelmäßige Wassergabe bei längeren Trockenperioden ist unumgänglich. Sie sollten den Rasen mindestens 1-2 mal in der Woche für eine längere Zeit großflächig bewässern. Als grobe Richtline sollten Sie circa 10 bis 20 Liter Wasser pro m² bewässern. Eine zu häufige aber zu kurze Bewässerung bewirkt, dass sich die Wurzeln des Rasens nicht in die Tiefe ausbilden und dieser bei längeren Trockenperioden schneller vertrocknet. Gelbe Halme und vertrocknete Stellen deuten auf eine ungenügende Wassergabe hin. In diesem Fall sollten Sie die Wassergabe steigern und den Rasen erneut mit einer Gabe Langzeitdünger mit Nährstoffen versorgen.

Die letzte Pflege im Herbst
Die Gartensaison nähert sich dem Ende und das Rasenwachstum lässt langsam nach. Die Abstände zwischen dem Rasenschnitt werden immer länger. Dennoch benötigt Ihr Rasen vor dem Winter noch einmal Pflege. Der beste Zeitpunkt hierfür ist je nach Witterung der September/Oktober. Sie sollten eventuell entstandene Löcher mit einer Rasennachsaat auffüllen, denn der noch aufgewärmte Boden sorgt dafür, dass die Saat schnell keimt und der Rasen noch vor dem Winter die Möglichkeit hat robust anzuwachsen. Sollte es durch Moos und Rasenfilz erneut erforderlich sein, so kann auch ein zweites mal Vertikutiert werden und bei schweren Böden eine weitere Schicht Sand aufgebracht werden. Anschließend bringen Sie die dritte und letzte Düngergabe für das Jahr aus. Auch hier empfiehlt sich ein Langzeitdünger. Im speziellen sollte ein sogenannter Herbstrasendünger verwendet werden, der den Rasen über den Winter mit ausreichend Nährstoffen versorgt und durch seine speziell abgestimmte Zusammensetzung Frostschäden vorbeugt. Der letzte Rasenschnitt sollte vor dem ersten Frost spätestens Anfang/Mitte November erfolgen.

Der Rasen im Winter
Mit den letzten warmen Tagen verabschiedet sich auch der Rasen in die Winterruhe. Er wächst nun nicht mehr und benötigt keine weitere Pflege. Sie sollten dennoch darauf achten, dass große Mengen herabfallendes Laub regelmäßig entfernt werden, damit der Rasen weiterhin genug Licht erhält. Andernfalls kann es sein, dass der Rasen im kommenden Frühjahr ungleichmäßig wächst. Sollte der Rasen im Winter gefroren sein, sollten Sie ihn möglichst nicht, oder nur vorsichtig betreten um ihn nicht zu beschädigen.

Tipps, wie ihr Wespen am Nestbau hindert

Wie man Wespen vom Nestbau abhält ist natürlich auch abhängig von dem Ort an dem man das verhindern möchte. Es gibt schließlich unterschiedliche Häuser und unterschiedliche Bereiche in denen der Mensch sich aufhält und verhindern möchte das Tiere unterschiedlichster Art sich dort ansiedeln. Ein Wespennest kann durchaus gefährlich werden für Mensch und Tier. Greift eine Wespe mit ihrem Stamm an kann es sich um Leben und Tod handeln drum kann man gut nachvollziehen warum Menschen verhindern dass Wespen sich am oder im Haus ansiedeln. Im Hochsommer können Wespennester in Hausnähe eine echte Plage und Gefahr sein. Es ist daher ratsam es gar nicht erst zuzulassen das Wespen oder auch andere Stechtiere sich in der Nähe des Menschen ansiedeln. Es gibt viele Tipps und Tricks wie du vorgehen kannst um Wespennester vorzubeugen. Vorbeugen ist immer besser denn im Nachhinein wird es schwieriger ein Wespennest zu entfernen. Wespen und Bienen stehen unter Naturschutz und daher ist es verboten ein Wespennest selbst zu entfernen. Ist ein Wespennest erst einmal eingezogen in dein Haus muss ein professioneller Schädlingsbekämpfer hinzugezogen werden. Nur er allein ist berechtigt ein Wespennest oder Bienennest zu entfernen bzw. umzusiedeln. Er entscheidet am Ende wie das Wespennest umgesiedelt werden kann oder ob es eine Gefahr darstellt.

Zeit zum handeln

Wenn die Wespe im April schlüpft ist das erste was sie tut zu schauen wo sie überleben kann um ein neues Volk heran zu züchten. Hausinhaber sollten vor dieser Zeit ihr Haus auf den Vordermann bringen. Es sollte z.b. drauf geachtet werden wo Bienen oder Wespen sich einnisten können. Dazu gehören eine Reihe Gegenstände die sich am oder in der Nähe vom Haus befinden.
Ein gutes Beispiel ist der Dachboden. In vielen Fällen nisten sich Wespen gerne auf Dachböden ein. Sie fliegen einfach durch kleine Schlitze hindurch und kommen so in ihren Dachboden. Dort baut die Wespe dann ihr Nest und verbleibt dort den ganzen Sommer. So ein Wespennest kann selbstverständlich auch unterschiedliche Größen erreichen. Ein beliebtes Reiseziel von Wespen sind auch Gartenhäuser oder Gebüsch was sich in der Nähe vom Haus befindet. Gartenmöbel, Rollkästen, Dachüberstände oder einfach nur hohle Bereiche in Dach oder Wand können ein Wespennest begünstigen. Hausbesitzer sollten alle Eventualitäten ausräumen.

Das richtige Mittel

Naturschutz und Gesetze sind bei der Entfernung von Wespennestern zu berücksichtigen daher ist es immer besser im Vorfeld alle Eventualitäten in Betracht zu ziehen so dass sich Wespen gar nicht erst ansiedeln.
Wer Wespennester verhindern möchte sollte im Frühjahr alle Wandrisse oder kleine Hohlräume verschließen. Auch Fliegengitter Netze können dabei helfen. Bauschaum ist aber nicht zu empfehlen da Bauschaum einfach so zerfressen werden kann. Wespen sind sehr guter Entscheider wenn es um die Wahl des Platzes geht. Wer jedoch trotzdem ein Wespennest auf seinem Grundstück feststellt kann sich auch dafür entscheiden es einfach hängen zu lassen. Wespen siedeln niemals zweimal im gleichen Bau und auch nicht in unmittelbarer Nachbarschaft. Ein altes Wespennest hängen zu lassen kann sich also als Vorteil auswirken.
Ein anderes gutes Hausmittel ist das künstliche Wespennest. Es kostet nicht viel und kann ein wirksames Mittel sein. Jedoch ist auch dieses Hausmittel nicht 100% ausgereift.
Jeder der ein Problem mit einem Wespennest bekommt sollte niemals der Idee nachgehen es selbst zu entfernen. Es ist davon abzuraten denn ein Entfernen eines Wespennestes kann lebensgefährlich oder sogar tödlich enden. In diesem Fall kann ein professioneller Schädlingsbekämpfer helfen. Sind keine professionellen Schädlingsbekämpfer zu Hand kann auch die Feuerwehr angerufen werden. Die Feuerwehr ist auch für solche Fälle zuständig. Für die Entfernung von Wespennestern ist Schutzkleidung notwendig. Die Art der Vespe entscheidet über Aggressivität. So können schon kleinste Erschütterungen manche Wespen sehr aggressiv machen, die dann zum Angriff übergehen. Aus diesen Gründen solltest du niemals privat diesen Versuch unternehmen.